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Oktober 2018

Liebe Campingfreundinnen und –freunde,
was bitte war denn das??? Dieser Sommer war der Hammer!!! Aus Sicht der Eltern mit schulpflichtigen Kindern waren das doch endlich mal wieder Ferien, in den Gummistiefel und Regenjacken ganz hinten im Schrank bleiben konnten. Die Freibäder gut besucht waren und die ganze Familie quasi durchgehend draußen gelebt hat. Die Deutschland-Urlauber an Nord- und Ostsee fühlten sich wie am Mittelmeer. Einfach toll! Sicher, hier und da waren die Tage schon anstrengend, vor allem wenn die Schwüle das Sommerwetter bei 38 Grad Celsius noch „bereicherte“. In den Getränkemärkten bekam man immer häufiger die Antwort, dass Mineralwasser momentan nicht geliefert werden kann, weil kein Leergut zurückkommt. Da habe ich mir noch nie Gedanken drum gemacht, wenn in unserem Keller mal wieder die gute alte riesige Tasche eines schwedischen Möbelherstellers überquillt. Die Nachrichten berichteten von Waldbrandgefahr und leider auch Wald- und Feldbränden. Seen kippten, die Algen kamen, Bachläufe trockneten aus, Pegel sanken, die Bauern bangten um ihre Ernten. Riesenprobleme der unterschiedlichsten Art allerorten. Dabei hatten wir doch eigentlich einfach nur Sommer. Da kann es schon mal warm und trocken sein… Wir sind es nur gar nicht mehr gewöhnt. Klimawandel? Möglich, aber wenn man die älteren Herrschaften fragt, ist das, was wir diesen Sommer erlebten gar nicht so ungewöhnlich… Das lässt sich sicher stundenlang diskutieren und wie immer finden sich einige, die den Sommer toll fanden und andere, die da eine ganz andere Meinung haben. Ich für meinen Teil fand das Wetter spitze (auch wenn es manchmal im Büro und im Wohnwagen mit 30 Grad Celsius Innentemperatur muckelig warm wurde). Doch bevor es wie im vergangenen Jahr ständig regnet, nehme ich lieber die Hitze. Während ich jetzt hier auf der Terrasse sitze und schreibe, neigt sich der August langsam dem Ende zu und am Wochenende wird der Caravan-Salon in Düsseldorf seine Pforten öffnen. 32 Grad Celsius zeigt das Thermometer im Schatten momentan, naja… irgendwas ist ja immer! :-) Gestern erlebte ich folgende Situation hier unserem beschaulichen kleinen Dorf. Auf dem Marktplatz unterhalten sich zwei Senioren darüber, dass diesem Super-Sommer auf jeden Fall ein Extrem-Winter folgen muss, das wäre immer so gewesen, man erinnere sich genau an diverse mit Jahreszahlen benannte Winter. Da sagt ein vorbei schlurfender Jungendlicher zu den beiden: „Ja, ja… und nächste Woche soll der Herbst kommen, als ich das hörte ist mir fast der Lebkuchen ins Planschbecken gefallen“. Das Gesicht der beiden Herren in Shorts, Sandalen und kecken Baumwollhütchen auf den beinahe kahlen Köpfen war unbezahlbar! Ich will das gar nicht wissen. Kalt, eiskalt, Schnee, Eis… Bäh! Wie gesagt, ich schreibe diese Zeilen hier im August, Sie lesen sie im Oktober. Wir leben doch heute, hier und jetzt! Ändern können wir das Wetter eh nicht. Machen wir doch einfach das Beste daraus (wie wir es ja eigentlich immer tun)! Sind wir Camper oder was? Das Wetter kann uns doch nichts anhaben – UNS doch nicht! In diesem Sinne, schauen wir mal was wirklich kommt und dann können wir ja darüber reden oder auch nicht… Bis bald!

Tanja Burghardt
Pressereferentin
LV Ruhr-Niederrhein e. V.