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Mai 2020

Campingfreundinnen und –freunde,
Kapitel 5: Corona. Etwas anderes beschäftigt uns kaum noch. Ein Virus, der die Welt verändern wird, wie es kaum denkbar gewesen wäre. Ein Virus, der in erster Linie unsere Gesellschaft verändert. Das gesellschaftliche, kulturelle und touristische Leben heruntergefahren auf Null. Eine Krise, die uns nicht ins Chaos stürzt und wenn, dann nur einen kleinen Teil unserer Gesellschaft. Aber dieser kleine Teil der Gesellschaft hat dann wenigstens genug WC-Papier, Nudeln und Mehl im Keller, dass es bis in die nächsten Jahre hinein reicht. 2,5 Mio. schulpflichtige Kinder freuten sich, dass die Schulen schlossen, ohne angezündet werden zu müssen und Ihnen überraschend „Corona-Ferien“ beschert waren. Geschlossene Grenzen, Schulen und Geschäfte, gesperrte Parks und Spielplätze, ebenso Campingplätze, kein Sport – sogar König Fußball fällt aus. Gesellschaftliche und touristische Zusammenkünfte müssen ausgesetzt werden, Shoppingtouren abgesagt. Die meisten Veranstaltungen innerhalb des DCC und der LV und OC sind abgesagt oder verschoben. Sicherheit und Gesundheit geht vor! Natürlich gibt es für alles Kritiker, aber grundsätzlich sind die Entscheidungen absolut richtig. Die Situation, viele nennen sie Krise, gibt uns die Chance, inne zu halten und darüber nachzudenken, was wir aus diesem ganzen Schlamassel lernen können. Jeder für sich oder auch gemeinsam (natürlich in nur in virtuellen Gruppen!). Unser aller Leben entschleunigt sich gerade, wir hetzen plötzlich nicht mehr von Termin zu Termin, von Veranstaltung zu Veranstaltung, zum Sport, zum Essen ins Restaurant, wir bleiben nach Möglichkeit zu Hause, solidarisieren uns untereinander, helfen, wenn es darum geht, älteren Menschen und den sogenannten Risiko-Mitmenschen den Gang nach draußen zu ersparen, gehen für sie einkaufen, in die Apotheke, was auch immer. Die Familie beschäftigt sich wieder mehr miteinander, spricht miteinander, weil plötzlich alle gleichzeitig zu Hause sind, denn auch Home-Office ist plötzlich weit verbreitet. Die Kinder machen Home-Schooling, die Eltern der Kleineren werden zu Home-Bespaßungsclowns, weil für die Kids keinerlei Bespaßung draußen möglich ist (gut, man könnte ja mal wieder wie früher mit den Kids in den Wald oder in die Natur, aber das haben wir vielleicht schon verlernt…). Diese Krise ist eine Chance für uns alle. Rückbesinnung, Aufmerksamkeit gegenüber unseren Mitmenschen, Helfen, wo es nötig ist ohne viele Worte und vor allen Dingen – RUHE BEWAHREN! Panik ist keine Lösung. Im Grunde tut uns die Zwangspause gut! Unsere Welt ist so schnelllebig und leistungsorientiert und lässt kaum Pausen zu. Nebenbei schonen wir unsere Umwelt. Wir fahren nicht viel Auto, Schiffe liegen in Häfen, der Flugverkehr ist auf ein Minimum reduziert. Wir lernen gerade, was für ein fragiles Gebilde unsere Welt eigentlich ist. Welche Folgen das ganze für die Wirtschaft, den Mittelstand, die Kleinunternehmer, unser Gesundheitssystem hat, bleibt abzuwarten und sicherlich wird der Weg durch Corona hindurch und nach Corona kein leichter sein. In diesem Sinne – bleiben Sie alle gesund! Infos, Termine und Ansprechpartner finden Sie auch auf unserer Internetseite unter www.lv-ruhr-niederrhein.de Bei Fragen oder Infowünschen sprechen Sie uns gerne an! Wir freuen uns!

Tanja Burghardt
Pressereferentin
DCC LV Ruhr-Niederrhein e. V.